Mit Kampf und Spielwitz zum Sieg

Veröffentlicht von

Am 4. Spieltag (10.09.2017) reisten die Lok – Mädels nach Hartmannsdorf. Anpfiff gegen die Spielgemeinschaft Lichtenberg/ Hartmannsdorf war 14 Uhr.

Die Ansage des Trainers gegen die bis dato ungeschlagenen Gastgeber war klar: Die Mädels sollten ihren Kampfgeist wieder entfachen und durch ein sicheres und klares Passspiel das Spiel für sich entscheiden. Die Umsetzung fiel den Spielerinnen der Lok nicht schwer, auch wenn nicht gleich jeder Pass glückte. Die Mädels zeigten endlich auch im Spielaufbau was sie können. Diesmal erfolgte das Spiel nach vorn nicht nur über die Flügelspielerinnen. Durch die Ballsicherheit von Karolin Hennig, gelang es das Spiel auch über die Mitte schnell zu gestalten. In der 23. Minute war es ein direkter Freistoß von Juliana Franke auf Höhe der Mittellinie, der die Führung einbrachte. Der Rückstand schien den Gegner wach geschossen zu haben. Das Spiel nahm an Härte zu und Fahrt auf. Auf beiden Seiten konnten sich Chancen erspielt werden. Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich jedoch nichts am Spielstand.

Die Lok – Mädels starteten spielstark in die zweite Halbzeit. Endlich zeigten sie, was im Training gang und gäbe ist – Doppelpässe, ruhiger Spielaufbau und Abbruch nach Hinten, wenn es die Situation erfordert sowie der Seitenwechsel im Spielaufbau. Nach 71 Minuten Spielzeit erlöste Justine Hoffmann die Spielerinnen und Fans der Lok vom Zittern und erzielte das 2:0. Nach Vorlage von Karoline Hennig, setzte sich Justine gegen zwei ihrer Gegenspielerinnen in den Strafraum hinein durch, spitzelte den Ball durch die Beine der Torhüterin, setzte nach und lief an der Torhüterin vorbei, um den Ball in Stürmermanier einzuschieben. Der Gegner hatte sich noch nicht geschlagen gegeben und zeigte sich weiterhin kämpferisch. Die Lok ließ nun mehr Chancen zu, doch konnte ein Gegentor, wenn auch teilweise in letzter Sekunde, abgewehrt werden. Ein gutes Händchen zur Einwechslung der späteren Torschützin hatte das Trainerteam der Lok bereits letzte Woche bewiesen und wiederholte dies prompt. Anne Kirscher, eine Minute vor Schluss und sieben Minuten nach ihrer Einwechslung, setzte im Strafraum nach und verwandelte direkt zum 3:0 Endstand.

Nächsten Sonntag (17.09.2017) erwartet die Lok – Mädels bereits das nächste Auswärtsspiel. Anpfiff gegen den Radeberger SV ist 12:45 Uhr.

Für die Lok spielten: Sandra Schmidt – Anne Hüfner, Juliana Franke, Tina Sturm, Daniela Bohmüller – Julia Kron (64‘ Enge Franziska) – Maria Kahn (82‘ Anne Kirschner), Karolin Hennig, Vivien Pierer (64‘ Elisa Walther) – Heidi Zitza, Justine Hoffmann

Für die Lok trafen: Juliana Franke 1:0 (23‘), Justine Hoffmann 2:0 (71‘), Anne Kirschner 3:0 (89‘)

Kommentar hinterlassen