Männer: Lok überzeugt erneut

Liebe Sportfreund*innen und lovely Loki´s,

wir beginnen unsere allwöchentliche Unterhaltungskur heute mal mit einem Thema, das uns seit gestern beschäftigt: Schlafmangel. Diesen erlitten eure Lok-Jünger beim gestrigen Auswärtsspiel bei Post SV Dresden (2.Männer), da die Partie um 08.45(!) angesetzt wurde. Auswärts. Auf einen Sonntag.

Hier die Ergebnisse einer einschlägigen Recherche unserer Lieblingsredaktion mit Dingen, die man in Dresden um 08:45 außerdem an einem Sonntag unternehmen kann:

  • Mit lackierten Nägeln das Industriegelände erkunden
  • Faszinierend die Straßenfugen der Dresdner Neustadt aus nächster Nähe betrachten
  • In der Bahn an der Endhaltestelle „Dresden Hellerau Kiefernweg“ aufwachen
  • Auf Instagram Bilder eines super gesunden Frühstückes posten, dass man eigentlich einen Tag vorher um 12:30 genossen hatte
  • Schlafen.

Nun kennt ihr uns besser als wir uns selbst. Wir wachsen mit den Herausforderungen. Und so begab es sich, dass sich die prachtvollen Bauten eurer Lok-Helden einige Stunden früher als üblich mit dem Duft von frischem Kaffee und dem Klimpern einiger Naschbiere füllten. Diese wurden für den Verzehr nach dem Spiel bereits sorgsam eingepackt. Nachdem man die Spielerfrauen verabschiedete, als ginge man gegen die Perser an den heißen Quellen zu Felde, waren die Lokspieler motivierter einen Dreier zu landen als Max Kruse in Berliner Hotelzimmern. Und das zeigte sich auch auf dem Rasen.

Zugegeben: Körperlich fühlten sich einige Spieler nicht so knorke. Dass körperlicher Zustand oder Alter allerdings keine Ausreden sind, haben wir bereits von den neuzeitlichen Philosophen Rainer Calmund und Lothar Matthäus erfahren. Insofern hieß es für uns: Mit Dampf in den Kampf!
Tatsächlich war die Lok in beiden Hälften das klar bessere Team. Hier einige Bemerkungen zu unseren Torschützen:

-0:1, Der Kapitän. Sein Name war gestern Programm. Nicht nur zur See, sondern auch auf dem Platz und am Glas brachte er eine überzeugende Leistung.
-0:2 und 0:4, Timm „The Hammer“ S. Hat mehr Gefühl für den Ball als Michael Jackson für kleine Hundewelpen.
-0:3, Felix. Gut durchgetankt und das Ding vollendet. Auch auf dem Fußballplatz eine gute Leistung.

Wie ihr seht: Die Lok ist wieder da. Momentan sind wir frischer als ein Eisbergsalat aus der Rewe-Theke. Kommendes Wochenende heißt es nachlegen, gegen den ESV Dresden werden wir am Samstag um 12:30 auflaufen. Im Anschluss erfolgt ein privates Erntedankfest für die hoffentlich eingefahrenen, weiteren 3 Punkte.

Bis dahin: Gehabt euch Wohl!

Eure Lokboys

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