
WIR SIND DIE LOKLINAS – EINE BUNTE FUSSBALLFAMILIE MIT HERZ UND HUMOR!
Unser Team ist so vielseitig wie das Spiel selbst: Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eines gemeinsam haben – die Liebe zum Fußball. Mit Spielerinnen im Alter von 18 bis über 40+ Jahren vereinen wir verschiedenste Lebenswege, Hintergründe und Spielstile zu einer einzigartigen Mannschaft, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben füreinander einsteht.
Was uns ausmacht? Unser unvergleichlicher Teamgeist, der uns in jedem Spiel zusammenhält. Unser unschlagbar guter Humor, der auch nach einer Niederlage nicht verloren geht. Und natürlich unsere grenzenlose Leidenschaft für den Fußball, die uns antreibt und vereint.
Wir glauben fest daran, dass Fußball nicht nur aus Technik und Taktik besteht, sondern vor allem von der Gemeinschaft lebt. Spiele werden nicht durch Einzelne gewonnen – sondern als Team.
UNSER LOKLINA-ERFOLGSREZEPT:
„Wenn es zwischenmenschlich passt, dann funktioniert es auch auf dem Platz.“
Unsere Werte sind für uns unverrückbar: Weltoffenheit, Toleranz, Akzeptanz und gegenseitiger Respekt bestimmen unser Miteinander. Bei uns geht es nicht nur um sportliche Erfolge, sondern um Zusammenhalt, Fairness und die Freude am Spiel.
Die neusten Spielberichte, weitere Bilder & Eindrücke findet ihr auf Instagram:
www.instagram.com/lokfrauen/
XOXO Eure LOKlinas 🖤🤍





Fotos: z.T. von Michelle Witzsche (@pictures_by_michii auf Instagram)
SPIELBERICHT DYNAMO DRESDEN
+++ Ein Punkt, der sich nach mehr anfühlt +++
Manchmal muss man einfach durchhalten.
Man hält durch – wie jemand, der fest daran glaubt, dass die Deutsche Bahn eigentlich ein zuverlässiges Verkehrsmittel ist.
Man hält durch – wie ein Dortmund-Fan, der sich auch diese Saison einredet, dass „dieses Jahr aber wirklich alles drin ist“.
Oder wie ein jemand, der nochmal für zwei Jahre in die Saudi-League wechselt – natürlich nur wegen des sportlichen Reizes.
Man hält durch, wie jemand der die eine Minute bei der Waschmaschine wirklich noch abwartet.
Auch als Lok-Spielerin, Lok-Anhänger:in, Lok-Spielermann, Lok-Spielerfrau oder Lok-Trainer:in musste man zuletzt einiges aushalten.
Aber nach dem vergangenen Sonntag lässt sich festhalten:
Diese Lok fährt wieder.
Sicher noch immer nicht pertekt, nicht ohne Ruckler – aber mit Feuer. Und vor allem: mit Zusammenhalt.
Im ersten Spiel der neuen Saison wartete niemand Geringeres als die frisch zusammengestellte Frauenmannschaft von Dynamo Dresden. Großer Name, große Erwartungen und damit unsererseits sicher auch Unsicherheiten und Fragezeichen. Wer ist diese Truppe? Was kann man von ihr erwarten? Und warum zwicken sie einen in Zweikämpfen in den Po?
Wir wollten uns davon nicht beirren lassen. Unser Spiel durchziehen – das war der Plan. Und der ging erstaunlich schnell auf:
Schon in der 5. Minute das 1:0 für Lok: Aline spielt einen butterweichen Pass halblinks in den Lauf von Lisa, die mit einem Sprint an der Gegenspielerin vorbeizieht. Dann ein strammer Schuss ins lange Eck – prazise, entschlossen, drin.
1:0. Boom. Jubel.
Und ja – irgendwo zwischen dem kollektiven Ausrasten und dem Klatschen auf der Bank lag auch so etwas wie Erlösung in der Lutt.
Doch der Freudentaumel war kurz – denn Dynamo antwortete nur drei Minuten spater:
Nach einem satten Schuss, den Sandra noch parieren kann, steht Aline Bartlick goldrichtig und staubt zum 1:1 ab (8.
Minute). Für Dynamo ein Comeback – für uns ein kleiner Dämpfer.
Nach einer umkämpften ersten Halbzeit, in der man sich gegenseitig nichts schenkte (außer vielleicht ein paar neue blaue Flecken), kam Dynamo mit drei frischen Spielerinnen aus der Kabine.
Doch erstmal konnten wir genau dort weitermachen, wo wir in Halbzeit eins aufgehört hatten:
In der 50. Minute läuft Janne auf der rechten Seite durch, zieht bis zur Grundlinie, passt scharf nach innen – und Karo aka „Löffel“ muss nur noch den Fuß hinhalten. Das 2:1. Laut. Emotional.
Wichtig.
Und es gibt weitere Chancen. Selbst Geli schien mit „Mensch was ist denn hier heute los“ beeindruckt von so viel Offensiv-Power. Mit Herz versuchten wir die Führung zu verteidigen, aber Dynamo ließ nicht locker und reagierte erneut:
Wir verteidigen die Situation nicht clever und machen der Gegenspielerin den Raum auf. Über zwei, drei schnelle Stationen kombiniert sich Dynamo durch und in der 60. Minute schlägt ein Schuss von Roch bei uns im Tor ein. 2:2 und das war auch der ENDSTAND! Ein Unentschieden, das mehr wert ist als so mancher Sieg. Denn dieser Punkt war erarbeitet, erlitten und erkämpft.
Denn auch wenn es das erste offizielle Punktspiel von Dynamo auf dem Großfeld war, haben wir sie vor allem auch gefordert und sie wurden gestoppt. Zum ersten Mal überhaupt kein Sieg für die SGD-Frauen – und das ausgerechnet gegen eine Lok, die zuletzt vor allem mit sich selbst zu kämpfen hatte.
Und dann war da noch dieser eine Moment nach dem Abpfiff, der den Tag perfekt abrundete:
Ein gekühlter Kasten Bier.
Der edle Spender? Spielermann einer Loklina, die sich vor dem Spiel noch in ihre neue Position als Innenverteidigerin reinmeditierte – und nach diesem Spiel weiß: Diese Aufgabe wird sie so schnell nicht wieder los. Weil sie es verdammt gut gemacht hat.
So wie jede einzelne Spielerin an diesem Tag – auf und neben dem Platz.
Also: Danke!
XOXO Eure LOKlinas 🖤🤍
